Wildbienen (Hymenoptera: Anthophila)
[Platzhalter-Text, Quelle: Webseite Rote-Liste-Zentrum]
Im Jahr 2011 zählte die Rote Liste Deutschlands 561 etablierte Bienenarten, darunter neben der bekannten Honigbiene auch 41 Hummelarten. Seitdem sind weitere Arten nachgewiesen worden, so dass man derzeit von rund 600 Bienenarten ausgeht.
Als Blütenbestäuber unverzichtbar - Manche Bienenarten besuchen die Blüten von nur einer oder von wenigen Pflanzenspezies, andere sind weniger stark spezialisiert. In jedem Fall spielen sie als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen eine zentrale Rolle. Die allermeisten von ihnen bilden übrigens keine Völker, sondern leben einzelgängerisch.
Von bienenfleißigen und parasitären Bienen
Ein Teil unserer Wildbienen versorgt die eigenen Larven mit einem Nahrungsvorrat aus Pollen, andere sind „Kuckucksbienen“, die ihre Eier in die Nahrungsvorräte fremder Wirtsarten legen. Gehen die Lebensgrundlagen der Wirtsarten in einem Gebiet verloren, verschwinden auch die von ihr abhängigen parasitären Bienen.
Standardprojekt
In diesem Projekt werden unsystematisch erhobene Artdaten zusammengeführt. Meist handelt es sich um ad hoc-Beobachtungen, denen kein spezifisches Erfassungsprojekt zugrunde liegt.
Nachsuchen zur Roten Liste
Dieses Projekt dient zur Erfassung der vom Rote-Liste-Zentrum beauftragten Kartierungen. Gezielte Nachsuchen werden im Rahmen der Erstellung der Roten Listen durchgeführt mit dem Ziel, Datenlücken zu bemerkenswerten Arten über das Aufsuchen früherer/potenzieller Standorte zu schließen.